Öl, Gas oder Erdwärme – Neubau mit welcher Heizungsart?

Juli 21st, 2012 @

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Ob in Neubau oder bestehendes Gebäude: Fossile Energie ist für Dich nicht mehr notwendig, falls Du umweltfreundlich wohnen willst. Heizungen die mit Solarenergie sowie Erdwärme effektiv arbeiten werden in diversen Modellen angeboten. Wärmepumpen und Solarthermie-Kollektoren werden oftmals durch Gas-Brennwertkessel und Holz-Pelletöfen ergänzt. Derartige Anlagen bringen Dir fast siebzig Prozent Heizkosten-Einsparung im Vergleich zu herkömmlichen Heizungen.

Die exzellente Leistung dieser umweltfreundlichen Anlagen begründet sich darin, dass sie Heizanlage sowie heißes Duschwasser unterstützt. Während des Sommers wird der traditionelle Heizkessel nicht benötigt und im Frühjahr/Herbst versorgen beispielsweise Solarenergie sowie Erdwärme Dich mit heißem Wasser und halten deine Heizung funktionsfähig. In optimal gedämmten/luftdichten Häusern versorgt im Winter beispielsweise eine Erdwärmepumpe deinen kompletten Haushalt.

„Grüne“ Technik ist effizient! Es werden fast keine Pelletöfen/Gaskessel mehr ohne kompatible Anschlüsse für energiesparende Sonnenkollektoren verkauft. Stellst Du deine Heizanlage auf pure erneuerbare Energietechnik um, wirst Du von der stattlichen Förderbank mit einem Sonderbonus für deine erzielte CO2-Ersparnis belohnt. Du hast dafür verschiedene Möglichkeiten, da Erdwärme, Holz sowie Solarenergie optimal kombinierbar sind.

Fossile Energie war gestern! Scheust Du weder die Kosten noch den Aufwand der Bohrungen, hast Du im Nachhinein, mit einer Wärmepumpe der Geothermie-Technik, eine alleinige Heizungsanlage für deinen Neubau. Je nach Klima, Boden sowie Heizbedarf werden in einem Mindestabstand von sechs Metern normalerweise zwei etwa einhundert Meter tiefe und im Durchmesser fünfzig bis sechzig Zentimeter große Löcher in den Boden gebohrt. Diese werden mit den Erdwärme-Sonden bestückt.

Die Sonden bestehen meistens aus Kunststoff (PE)-Rohren. In ihnen zirkuliert die „Sole“ (Gemisch aus Frostschutzmittel und Wasser). Mittels dieser Mischung wird dem jeweiligen Boden die Wärme entzogen und über den Wärmetauscher, der Wärmepumpe zugeführt. Innerhalb der Wärmepumpe wird die Temperatur zusätzlich erhöht und danach an das Heizsystem übertragen. Erdsonden erzielen eine Entzugsleistung zwischen dreißig bis einhundert Watt je Tiefenmeter sowie exzellente Jahresarbeitszahlen bis zu 4,5!