Finanztransaktionssteuer – Das kommt auf mich zu

Januar 31st, 2012 @

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Wer viele Aktiengeschäfte oder andere Finanzgeschäfte tätigt muss demnächst damit rechnen eine Zusatzabgabe pro Buchung zu zahlen, die sogenannte „Finanztransaktionssteuer“. Merkel und Sarkozy wollen, dass Geldanlagen einer Zusatzabgabe unterliegen. Hintergrund ist die Eindämmung „sinnloser“ Transaktionen und Mehreinnahmen in Millionenhöhe für den Fiskus.

Frankreich ist hier Vorreiter. Zum 01.08.12 wird diese dort eingeführt und beträgt 0,1%. Dieser Steuersatz wird direkt bei Abschluss fällig. Kaufe ich also Aktien im Wert von 50.000€ werden neben der Transaktionsgebühr zusätzlich 50€ fällig.

Problematisch ist die Einführung einer Transaktionssteuer in nur einem Land. Wird eine solche Steuer nicht Weltweit oder zumindest Europaweit eingeführt ist es ein Wettbewerbsnachteil für das jeweilige Land. Es ist anzunehmen das große Investoren ihr Geldgeschäfte ins Ausland verlagern können. Ganze Unternehmen können ihren Hauptsitz in die Länder verlegen die eine solche Transaktionssteuer ablehnen. Groß Britannien z.B. lehnt diese Steuer rigoros ab.

An sich ist die Einführung eine gute Idee da Banken ebenfalls von dieser Steuer betroffen sind. Banken die größtenteils auf Risikogeschäfte setzen werden so etwas eingedämmt. Schließlich haben diese einen großen Anteil an der derzeitigen Situation in der EU. Aber das Problem wird sein das letztendlich die Banken die Mehrkosten an die Anleger abwälzen und somit wir als Kleinanleger weiter ausgenommen werden.

Um der Transaktionssteuer ein wenig entgegen zu wirken, da diese mit Sicherheit auch hier in Deutschland eingeführt wird, sollte man schauen, dass zumindest ein kostengünstiges Depot mit niedrigen Gebühren vorhanden ist.

Ein kostenloser Vergleich findet man hier –> Depotkontovergleich < --